Die Ausgangslage

Im Spätsommer 1944 gehört der Himmel über dem Deutschen Reich weitestgehend den Alliierten. Neben den schweren Bombern der Amerikaner und Engländer fliegen nun Nacht für Nacht auch die schnellen deHavilland DH.98 „Mosquito“ der Light Night Striking Force Einsätze über deutschen Städten und werfen fast ungehindert ihre Bombenlast ab. Und die Mosquito-Besatzungen wissen: Außer der Flak haben sie nahezu keinen Gegner zu fürchten.

Nahezu – denn mit schnellen einmotorigen Messerschmitt Bf 109 fliegt zunächst die 10./JG 300, später die II./NJG 11 gezielt Einsätze gegen die Schnellbomber. Und ab Dezember 1944 kommt es auch zu ersten Nachtjagd-Einsätzen mit der Messerschmitt Me 262. Zunächst als „Kommando Welter“ aufgestellt und später als 10./NJG 11 in den Einsatz übernommen, fliegt eine kleine Zahl erfahrener Flugzeugführer die einsitzige Me 262 A, später auch die doppelsitzige Me 262 B-1a/U1 im Nachtjagd-Einsatz.

Die bisher nahezu unbekannte Geschichte der Nachtjagd mit der Me 262 wird in diesem Buch auf 596 Seiten dokumentiert – etwa 160 s/w-Fotos, 69 faksimilierte Dokumente, 24 Karten und Einflugkarten, sowie 12 Tabellen ergänzen die anhand von Archiv-Material, Flugbüchern, Erlebnisberichten und persönlichen Gesprächen ausgearbeitete Entstehungs- und Einsatzgeschichte dieser einmaligen Staffel und ihre nächtlichen Jagd auf die Mosquito.

Verfügbarkeit und Bezugsquellen.

Ab sofort kann “Mosquitos über Berlin” beim Verlag VDM vorbestellt werden, ab 21. April 2018 ist das Buch verfügbar.

Den direkten Link zum Angebot auf der Webseite von VDM finden Sie hier. Lieferfristen und Preis entnehmen Sie bitte der Webseite des Verlages.

Über den Autor

Andreas Zapf wurde 1972 in Darmstadt geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend an den verschiedensten Orten in Deutschland – als Sohn eines Luftwaffen-Offiziers jedoch immer „westlich des Rheins, südlich der Donau“.

Er ist ausgebildeter Informatiker und seit mehr als 20 Jahren im Software- und Beratungsgeschäft für die pharmazeutischen Industrie tätig. Dennoch hat ihn seine Vorliebe für „alles, was fliegt und ein Triebwerk besitzt“ nie verlassen. Über seine Sammelleidenschaft für Flugbücher der ehemaligen Luftwaffe gelangte er in den Besitz von Flugbuch-Kopien der Strahlflugzeugführer in der Nachtjagd.

Die de-facto nicht vorhandene und oft widersprüchliche Schilderung dieser kurzen Periode der strahlgetriebenen Nachtjagd ließ ihm keine Ruhe und so entstand in mühevoller Kleinarbeit das nun dieser Webseite zugrunde liegende Buch zum Thema.

Kontakt

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Ich ermutige daher jeden Leser, mir sein konstruktives Feedback zukommen zu lassen – am Besten als eMail unter feedback@nachtjagd-me262.org. Es mag sein, dass ich nicht jede eingehende Mail sofort und vollständig beantworten kann, Ihr konstruktives Feedback ist mir jedoch sehr wichtig.